Störung Süd


Es war einmal vor langer, langer Zeit... Da beschlossen zwei pubertierende Jugendliche, dass man eine Band gründen wollte. Gesagt, getan. Uli H. kaufte sich 'ne Gitarre und ich Sebastian Bscherer, alias Büffel, ließ mir zu Weihnachten 1996 ein gebrauchtes Schlagzeug schenken. Keiner hatte in irgendeiner Weise Ahnung von den genannten Instrumenten, was soll's... Später stieß Stefan Gleißner am Bass und an der zweiten Gitarre Andreas K. dazu. Wir coverten hauptsächlich Songs von Metallica, Nirvana, Green Day, Böhse Onkelz, Hosen, usw..., was damals auch noch aktuell war. Mehr schlecht als recht. Ende/Anfang 1997/1998. Man konnte inzwischen den Takt halten und einigermaßen zusammenspielen. Mit der Zeit wurde uns das zu langweilig. Also beschlossen Stefan und ich, was eigenes deutschsprachiges zu machen. Die Richtung war ganz klar, eigenständigen Deutschpunk zu spielen. Das gefiel den anderen nicht und so wurde aus der Coverband, die eh noch keinen Namen hatte, Störung Süd ins Leben gerufen. Voller jugendlichen Leichtsinn brauchten wir jetzt noch einen Gitarristen. Der war auch gleich gefunden. Kai G. war ab sofort der dritte Mann im Bunde. Die Ur-Besetzung von Störung Süd waren: Kai - Gitarre, Stefan - Gesang und Bass, und Büffel - Gesang, Schlagzeug. Nach ersten Live-Erfahrungen im Jahr 1999 - 2001 unter anderem mit No Exit, Wilde 13, Abszess, Speichelbroiss, Projekt Schwarz Rot, Volxverätzung, 4-Sale und diversen anderen Bands blickte man positiv in die Zukunft. Doch das alles änderte sich im Frühjahr 2002, genauer gesagt am 23. Februar 2002, als nicht nur die Band, sondern auch wir alle, die Stefan Gleißner kannten, einen krassen Schicksalsschlag weg stecken mussten. In der Nacht vom 22.02.02 - 23.02.02 passierte ein Folgenschwerer Autounfall, der das Leben unseres geliebten Freundes, Sängers und Bassisten auslöschte. Dieser Tag war ein Wendepunkt in der Geschichte der Band. Das Jahr 2002 war geprägt von Tränen und Trauer, Alkoholexzesse und Antriebslosigkeit. In diesem Jahr beschloss ich, dass, wenn man überhaupt die Lieder von ihm weiterspielen sollte, das alles unter einem anderen Bandnamen geschehen muss. Störung Süd hieß ab sofort "The Sheepfuckers". Als Ersatz für Stefan am Bass kam Dominik G., alias Gretl, hinzu. Mit Kai gab es auch immer öfter Spannungen. Und so beschlossen wir, dass wir uns von ihm trennen. Besetzung von "The Sheepfuckers" von 2002/2003: Uwe K. - Gesang und Gitarre, Gretl - Bass, und Büffel - Gesang und Schlagzeug. Die Lieder, die Stefan schrieb und zum Besten gab, sang nun Uwe. Als man sich gefangen hatte, wollte man endlich den ersten Tonträger in Form einer Studio CD selbst oder auf einem Label veröffentlichen. Dazu musste man erst einmal ins Studio. Wir beschlossen, dass wir nach Tschechien fahren, weil a) wir direkt an der Grenze wohnen, und b) wir nicht viel Geld hatten. Die Studioaufnahmen, die wir 2004 im Galerie-Sound-Studio unter Anleitung vom Jaro aufnahmen, gaben uns neue Kraft. Die Songs, die man zur Probe hören kann, stammen aus diesen Tagen. Die CD wurde nie veröffentlicht. Wir scheiterten immer wieder an uns selbst und auf der einen Seite die Euphorie über das Geschaffte, wich auf der anderen Seite der Faulheit und Antriebslosigkeit der Band. Jeder Einzelne hatte gleich viel Schuld an diesem Prozess. Das Projekt "The Sheepfuckers" verlief sich im Sande, ohne offizielle Bandauflösung. Wir waren ja eigentlich nie da, also warum den wenigen Leuten, die uns kannten, von Auflösung erzählen? Man spielte zwar noch einige Gigs, unter anderem in den Jugendzentren Weiden, Marktredwitz und Wunsiedel und um nicht zu vergessen in der heutigen Pauli's Blue Oyster Bar, aber die waren nicht der Rede wert. Selten kamen wir über 100km Umkreis hinaus. Manche erinnern sich vielleicht noch an die berühmt - berüchtigten Rais - Partys in Hirschau, oder Kettenhund - Partys in Pegnitz, wo wir schon öfter spielten. Das letzte Jahr in dieser Besetzung neigte sich dem Ende zu... Es sollten vier lange Jahre ins Land ziehen, ehe man noch einmal (und glaubt mir Freunde, ich mein es ernst) alle Hebel in Bewegung setzte und neu anfängt. Anfang 2009 fingen wir wieder zu proben an. Doch diesmal waren wir vier im Bunde. Mit Samuel Islam, alias Sam, an der Gitarre, Gretl nach wie vor am Bass, Büffel nur noch Gesang und den Jungblutschlagzeuger Dominik Friedl, alias Friedl, an den Drums. Die Feuertaufe hatten wir im Mai 2009 in Pegnitz bei der berüchtigten Kettenhund - Party und seitdem läuft's so gut wie nie zuvor. Im Oktober spielten wir darauf nochmal in Pegnitz. Den Gig hat der junge Verein "Rock - Society - Pegnitz e.V." auf die Beine gestellt. Unter anderen mit The Higgledys, The Ragbags und Code Red. 2010 soll nun endlich das unveröffentlichte 2004er Album, das eh noch keinen Namen hatte und ein paar neue und alte eingespielte Songs das Licht der Szene erblicken. Das Album wird den Titel tragen: "Klappe - Die Erste!"

Büffel - Gesang

Gretl - Bass

Friedl - Schlagzeug

Heining - Gitarre

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